Am 25. November 2019 ist PAPArlapapp von 19:30 bis 22:30 Uhr in Birsfelden im Theater ROXY.

Es wird langsam kälter draussen und bereits ist wieder ein Monat vorbei. Was ist geschehen? Wo stehe ich mit meiner Familie und meinen Projekten?

Also little N. ist nun bereits 6 Monate alt und gedeiht prächtig. Die Nächte sind insbesondere für meine Frau noch immer sehr anstrengend aber es gibt langsam Licht am Horizont. Im Moment ist little N. jeweils um 6 Uhr oder 5:30 Uhr wach und will animiert werden. Das ist dann mein Einsatz. Aufstehen und mit ihm in der Küche Kaffee trinken. Er ist dann mit seinen Etiketten an den Stofftieren beschäftigt, isst Apfelbrei oder plappert vor sich hin. Für mich sind diese "Morgenschichten" einigermassen erträglich da ich ja in der Nacht relativ gut schlafen kann oder so oder so immer (meistens) gut schlafen kann. Natürlich möchte ich jeden Morgen noch liegen bleiben aber das geht halt nicht. Big S. kommt dann auch so gegen 07:30 Uhr aus seinem Zimmer geschlurft und setzt sich auf seinen Hochstuhl oder liegt noch ein wenig auf dem Sofa herum. Das ist wirklich auch etwas sehr tolles: Big S. ist in vielen Dingen schon ziemlich selbstständig und er kann auch einmal warten oder mir etwas bringen wenn ich gerade mit little N. beschäftigt bin. Das "fägt" und der Abstand zwischen den beiden ist ziemlich gut finde ich. 

Es liegt noch getrocknete Wäsche hier rum. Im November bin ich zu 100% nicht am arbeiten und mache viel daheim und versuche z.B. am Morgen pünktlich mit beiden Kindern und dem Hund aus dem Haus zu kommen, damit der Hund sein Geschäft machen kann und die beiden müssen dann eben mit. Meine Frau hat wieder angefangen zu arbeiten und da ist es ganz gut wenn ich die "Abläufe" mit beiden Kindern im Griff habe. Es ist meistens gut machbar ausser wenn der grössere einen seiner 10000 Gründe herausholt warum er nun noch nicht raus will oder kann oder muss.-) Spielerisch gelingt es manchmal. Laut gelingt es manchmal auch. Und manchmal muss ich dann einfach noch ein wenig warten bis er dann soweit ist. Diese Zeit "daheim" finde ich sehr anstrengend. Nicht dass ich noch nie mit beiden daheim gewesen wäre aber die Kombination aus zwei Kindern, Hund und dem Haushalt, das ist einfach sehr viel und es ist kaum eine Lücke im Tag. Das muss einfach erfahren werden finde ich. Wer es nicht kennt, der kennt es nicht. Da meine Frau auch nicht 100 % arbeitet sind wir auch immer mal wieder beide daheim und können uns dann entscheiden wer etwas für sich machen will oder ob wir zusammen (mit little N.) etwas unternehmen möchten. Big S. ist ja wie schon seit immer zwei Halbe Tage in der KITA und an einem Tag am Nachmittag bei seiner besten Freundin. Die Wochen sind ziemlich organisiert. Es gibt einfach diverse Fixpunkte und dann können wir darum herum noch unsere persönlichen Wünsche anbauen.

Zum Thema Hausarbeit und MANN sein habe ich beim SRF noch etwas sehr spannendes gelesen/gehört. Es ist noch immer so, dass viele Männer weniger arbeiten möchten und mehr daheim bei Kindern und Haushalt sein möchten, aber es gelingt ihnen noch nicht so gut. Die Gründe sind divers und es hat bestimmt nicht nur mit den Männern zu tun sondern eben auch mit der Gesellschaft und deren Vorstellungen vom MANNE. Unbedingt angucken/reingucken!

In Bern gibt es ein Väter- und Männerhaus. Da können Männer und Väter hin welche geschlagen werden, Schutz suchen oder einfach ein Paar Nächte nicht wissen wo schlafen. Das Männer- und Väterhaus gibt es noch nicht so lange und es kriegt vom Staat KEINEN RAPPEN! Braucht es nicht? Männer haben sich ja selber im Griff? Männer können sich ja wehren? Männer sind ja keine Weicheier? Der REPORTER von SRF ist anstrengend zum schauen finde ich. Viel Ungerechtigkeit, viel Unverständnis und wohl viele Männer die betroffen sind. Dunkelziffer unbekannt...

Ich bin zur Zeit in Kontakt mit einem Geburtshaus um dort einen Kurs/ein Angebot für werdende oder noch frische Väter anzubieten. Werde berichten, sobald es konkreter wird.