Gefühlt alle paar Tage ist Sonntag. Die Woche ist gelaufen, die neue Woche steht an, die neue Woche wird besprochen, wenn die Kinder schlafen und dann wird Tatort geschaut. Bei uns läuft das zumindest so. Sehr häufig auf jeden Fall. Und wirklich: Die Frequenz der Sonntage häuft sich nach meinem Gefühl, irgendwie. Obwohl das nicht sein kann. Jetzt verstehe ich warum mein Opa gesagt hat etwas sei vor drei Jahren gewesen, dabei waren es 9 Jahre. Für mich hat das damit zu tun, dass Abläufe (gerade mit Kindern) viel Routine mit sich bringen. Montag so, Dienstag so, Mittwoch meistens so, Donnerstag so, Freitag manchmal so oder so, Samstag und Sonntag immer anders. Alles immer auch mit Ausnahmen, es wird uns nie langweilig.

Was machen eigentlich Menschen die keine Kinder haben?

Durch unsere Kinder habe ich vieles gelernt in den letzten Jahren. Eine neue Fähigkeit ist ganz bestimmt zu Optimieren und Fokus zu legen. Also wenn ich arbeite dann arbeite ich und wenn ich Kinder betreue, dann betreue ich Kinder. Versinken im Moment und im jetzt sein. Natürlich kann ich das nicht immer. Gerade schwirren mir Gedanken zu meinem neuen PODCAST Projekt im Kopf herum oder ich bin schon bei der Tagesplanung des morgigen Tages im Büro. Was ich in diesem Abschnitt nicht sagen will ist, dass wer keine Kinder hat nichts zu tun hat! Das wäre frech und gemein. Aber wenn ich zurück denke an meine Zeit vor den Kindern, dann fühle ich so ein "shiiiittttt"; das müssen ja sehr viele Stunden ohne Plan gewesen sein?! Vielleicht hat sich mein Gehirn das über die Jahre auch so zurechtgelegt, schon möglich.

Was ist eigentlich nach COVID-19 noch los?

Covid-19 ist nervig. Punkt. Da gibt es nichts zu rütteln. Zahlen hin oder her, alle sind mehr oder weniger davon betroffen. Meine Theorie ist die Folgende: Jeder Mensch hat eine Art innere Schwelle / Grenze welche irgendeinmal überschritten ist. Bei vielen geht das relativ lange, dann ist aber auch genug. Bei einigen dauert das nicht so lange und sie drehen vorher durch oder ab. Erst jetzt sehe ich einige Berichte online in welchen es den Zusammenhang von COVID-19 und Psyche geht. Immer mehr Menschen geht das alles nicht mehr einfach so am Kopf vorbei. Es bleibt vielmehr im Bauch sitzen. Klar, anderen geht es viel schlechter als uns. Und trotzdem ist es eine Belastung. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen ihre inneren Grenzen noch ausweiten und ausbauen können. Ja, das wünsche ich allen.

Trotzdem Weihnachten oder gerade deswegen.

Der eigentliche Sinn von Weihnachten ist ja nicht der den wir uns nun alle herbeisehnen. Es wird kleiner und damit vielleicht auch besinnlicher. Aber Sinnfragen sind zuweilen auch sehr kompliziert und verstummen in Polemik und Hass. Wer sucht, der wird bestimmt seine persönliche Weihnachten finden und sich daran freuen können.

Ich Podcast-e also bin ich!

Nach einigem Überlegen habe ich mich dazu entschieden die monatlichen PAPArlapapp-Runden nicht mehr anzubieten. Das hat Gründe. Es ist im Gewusel des Alltages mit Kindern ein Termin mehr der bedacht und vorbereitet werden muss. Es ist ein emotionaler Teil meiner Selbständigkeit. Es ist also etwas tolles, geht mir aber auch immer wieder tief. Das ist zehrend und Kräfte sind begrenzt. Am 28. Dezember 2020 gibt es die letzte angeleitete Runde von mir mit allen die interessiert sind. Danach wird es ab Januar 2021 fixe Termine geben welche aber offen sind. Männer und Väter können sich treffen und sich austauschen. Vielleicht bin ich manchmal dabei und manchmal nicht. Ich werde die Runden aber nicht mehr anleiten / moderieren. Anstelle möchte ich im 2021 einen PODCAST machen. Die erste Folge ist schon zu hören. 

PODCAST HÖREN

Wer einmal mit mir eine Folge des neuen Formates aufzeichnen möchte soll sich einfach bei mir melden. Und natürlich bin ich da wenn du deine eigene Männergruppe gründen /betreuen möchtest. Da kann ich dir als Berater sehr gerne helfen. Und natürlich auch wenn du Einzelberatung als Mann oder Vater brauchst. Bis bald...