Bereits ist es Ende Januar 2020. Wir haben den Silvester über die Bühne gebracht. War nicht besonders aber OK. Muss auch nicht besonders sein finde ich. Als ich 18 war fuhren wir mit einigen Kumpels nach Zermatt um dort zu feiern und dann mit dem ersten Zug am Morgen retour. Das war zwar besonders aber irgendwie (rückblickend) auch peinlich oder einfach nur Pubertär? Letztes Jahr war ich am spirituellen Silvester im Buddhistischen ZENtrum und habe mich in das neue Jahr hineinmeditiert. Wie sich doch die Zeiten ändern. Und das ist auch gut so!

Neujahreswünsche?

Ich mache keine Liste im Dezember und arbeite die dann ab im neuen Jahr und wenn es bis Mai nicht geklappt hat höre ich auf zu tun. So einer bin ich nicht. Aber ich bin doch einer der sich anfangs neues Jahr irgendwie neu und frisch fühlt. Für mich bringt jedes neue Jahr doch so etwas wie einen kleinen Aufbruch mit sich. Neues Jahr neue Chance vielleicht. Für mich geht es mehr um die Frage in welche Richtung soll sich das 2020 für meine Familie und mich entwickeln? Welche Dinge möchte ich mehr tun und welche weniger tun oder erleben? Was davon hängt von mir ab und was hat wenig mit mir zu tun? Dann fange ich einmal an mit den neuen Richtungen.

Familie: Ich wünsche mir mehr Ruhe und Entspannung im Familiensystem. So eine kleine Familie hat jeden Tag 1000 Dinge und noch mehr Zwischenfälle zu meistern. Da wünsche ich mir für uns alle mehr Ruhe und Entspannung. Etwas einfach einmal stehen lassen oder vermehrt lachen können über all die Dinge die so eine Familie täglich mit einem macht. Das alles braucht genügend Schlaf. Das wünsche ich vor allem meiner Frau und mir auch ein wenig. Unsere Kinder schlafen genug würde ich meinen. Auch wünsche ich uns allen noch mehr Stunden und Tage und Wochen in welchen einfach das Gefühle bleibt, das war eine schöne Zeit. Und ich wünsche unserer Familie wenige Krankheiten, Grippen, Augenentzündungen und was es sonst noch alles Doofes gibt! Und ich wünsche mir und meiner Frau vermehrt Stunden nur zu zweit.

Arbeit: Ich wünsche mir klarere Zeiten und Tage und Projekte an welchen ich arbeite. Ich wünsche mir weniger „heisse Ohren“ wenn ich arbeite, also mehr Ruhe und Gelassenheit bei meinen Projekten. Ich wünsche weniger das Gefühl immer einen Schritt im Rückstand zu sein. Und ich wünsche mir bei meinen VATER Projekten viele werdende Väter. Mehr Ruhe und Zeiten zum Ernten das klingt für mich stimmig.

Spiritualität/Eigenzeit: Ich wünsche mir meinen Weg in die Stille mutig gehen zu können und dabei achtsam zu sein was mit mir passiert. Ich wünsche mir täglich das Bewusstsein, dass ich schon jetzt glücklich bin und täglich glücklicher werde, weil ich genau das hier alles tun kann was ich tue. Tägliche Momente der Achtsamkeit und das Wissen dass ich noch in viele Sphären vordringen kann. Ich möchte den Urgrund meines Seins und Lebens erforschen und verstehen lernen. Das möchte ich dann Menschen weitergeben.

Welt: Ich wünsche der Welt viel Einsicht und Kraft. Ich wünsche den Menschen Klarheit und Mut. Ich wünsche dem Planeten Erde Gesundheit und ich wünsche allen weniger Kampfflieger, Hass, Hetze, Schmerzen und Leid. Ich wünsche Sonne, Freude, Tanz und Wein.