Der Einsiedler und andere Männer

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp.

Immer wieder bringt das Schweizer TV tolle Beiträge raus. (Werde ich alt?) Zwei möchte ich hier verlinken und etwas dazu sagen. Der Einsiedler hiesst die DOK Serie welche ich kurz beschreiben möchte. Ein Mann verlässt alles was ihm lieb ist um in einer Berghütte sein stilles und einsames Leben zu führen. Er verlässt dafür seine Familie und seine Tochter als diese noch klein ist und geht weg. Drei Jahre lang spricht er mit niemandem, danach ist er auch wieder bereit Menschen zu empfangen, so zum Beispiel das SRF. Der Film zeigt seine Beweggründe warum er alleine sein will und was ihm das bedeutet. Mich spricht der Film an, weil ich selber auch immer wieder diese „Orte des stillen“ aufsuche. Meine Meditationen oder meine Lektüren zu vielen spirituellen Bereichen können mich ein wenig verstehen lassen was der Einsiedler im Film sucht.

In der Stille liegt die Kraft.

Nur im ruhig werden kann ich mich selber finden. Leuchtet mir ein und kann ich unterschreiben. Die Frage ob es nicht auch einen Mittelweg gibt treibt mich um. Kann ich nicht auch eingebunden in Familie, Beruf und aktivem Leben diese innere Ruhe und spirituelle Mitte finden? Ich behaupte ja. Weil ich mir wohl ein Leben in der Berghütte nicht vorstellen kann. Präzisierung: Ich kann mir vorstellen eine begrenzte Zeit so etwas zu machen. Bewusst eine Auszeit in der Stille zu nehmen, danach zu reflektieren und wieder in den Alltagswahnsinn einzusteigen, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich war letztes Jahr in einem Retreat ähnlich dem HIER was es dieses Jahr gibt. Das war eine sehr schöne und bereichernde Erfahrung für mich und das werde ich bestimmt wieder einmal machen. Zurück zum Einsiedler: Wie kommt es zu so einer doch krassen Überzeugung das machen zu müssen? Für ihn gab es nie eine andere Möglichkeit. Es ist sein passendes Leben. Auch wenn er dadurch seine Familie im klassischen Sinne verloren hat. Er hat sich dabei gefunden. Das bewundere ich sehr und ich kann auch all die Kommentare unterhalb des Filmes nicht ganz verstehen, aber Kommentare verstehe ich meistens nicht mehr. Für mich ist es ein toller Film und schaut ihn euch doch auch an.

MANNE.

Der zweite Film dreht sich um eine meiner aktuellen Lieblingsfragen. Was ist ein richtiger Mann? Der Mann hinter der Kamera zieht los und begleitet drei Männer um heraus zu finden was eben ein richtiger Mann ist. Das schöne an dem Film ist für mich, dass er sich nicht mit den typischen Stereotypen vom MANN sein zufrieden gibt. Natürlich sind bei den drei Männern „typisch“ männliche Züge zu erkennen aber der Film lässt die Männer einfach auch zu Worte kommen und er zeigt alle drei Männer auch in sehr gefühlsvollen Situationen. So hat der Film viel Luft und bringt eine Nähe auf den Bildschirm die sonst nicht typisch ist für Männerfilme. Das gefällt mir. Die aktuelle Situation mit der sich viele Männer am beschäftigen sind kommt auch gut ins Bild: Was macht mich in der heutigen Zeit noch als Mann aus? Was ist denn männlich? Wie kann ich mein Mann sein leben? Was erwartet meine Partnerin von mir? Auch macht der Film einmal mehr deutlich, dass es eben einfach nicht den Mann gibt, sondern dass es viele Männlichkeiten gibt. #mehrmönnlichkeiten

Termine 2019 PAPArlapapp

Die Termine stehen. 14. Januar, 18. Februar und 25. März 2019. Danach ist dann eine Pause angesagt, da es bei uns ja Nachwuchs gibt. Die Schwangerschaft läuft bis jetzt gut und wir haben uns auch schon Gedanken gemacht, wie wir die ersten Monate ab Geburt bewerkstelligen werden. So werde ich rund um die Geburt mindestens einen Monat daheim sein (2 Wochen Vaterschaftsurlaub und Ferien sei Dank) danach werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal drei Monate am Stück mit beiden Kindern daheim sein während meine Frau dann wieder zur Arbeit geht. Diese drei Monate werde ich mit Ferien, Überzeit und den Rest mit unbezahltem Urlaub abdecken. Dafür gilt es ab sofort Geld auf die Kante zu legen. So ist der Plan im Moment.

Es weihnachtet so sehr.

Schon bald ist Weihnachten. Ich für mich bräuchte das meiste nicht von dem Fest. Geschenke dienen der Wirtschaft und meistens nicht dem Familienglück. Was war oder ist eigentlich die Idee von Weihnachten? Darüber könnte ich nun viel schreiben, lasse es aber sein und wünsche einfach eine gute Zeit und viel Liebe und Glück. Bis bald!