Dein innerer Hund bellt dich an- hörst du ihn?

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp.

Nach was sieht es aus? Aufräumen? Wegschmeissen? Home Office? So etwas ähnliches. Meine Familie ist in den Ferien eine Woche. Da ich letzte Woche sehr viel gearbeitet hatte wegen dem Sprungbrätt Festival kann ich diese Woche etwas mehr meine privaten/selbstständigen Dinge machen und erledigen. Dazu gehört zum Beispiel das Beenden meines Konzeptes für meine noch laufende Ausbildung zum Coach und Supervisor. Also mein Konzept von Beratung. Wie sieht das aus, was ist meine Besonderheit und wie berate ich denn. Ganz genau wie eine LEGO Bauanleitung geht das natürlich nicht, ist eher wie kochen: Zutaten häufig ähnlich, Produkt immer mal wieder ganz unterschiedlich im Geschmack. Etwa so würde ich auch Beratung beschreiben. Es sind Menschen im Spiel und die funktionieren einfach nicht täglich gleich oder reagieren auf eine Frage auch nicht immer gleich. Das geht mir natürlich auch so. Was ist nun also an meiner Art zu beraten konzeptverdächtig? HIER findest du Infos. Ich wühle mich also durch meine Ordner und mein Hirn um möglichst viel von den letzten drei Jahren der Ausbildung noch nach Relevanz abzurufen und zu schauen, was ich davon in mein Konzept einfliessen lassen will. Oder noch einmal anders gesagt, WAS mache ich eigentlich genau wenn ich berate? Was davon mache ich immer ähnlich und was mach ich bereits aus dem Bauch heraus? etc. etc. Wenn also alles gut geht, dann schliesse ich meine Ausbildung tatsächlich Ende Oktober ab. Pünktlich auf meinen 38igsten Geburtstag. Ich freue mich. Von all meinen Abwesenheiten in der Familie, Strapazen und dem Geldmangel während der Ausbildung reden wir hier ja noch gar nicht. Ich denke fast, das bin ich nun mächtig in der Schuld bei Frau und Kind. Ich brauche eine Beratung um das wieder ins Lot zu bringen!

Hund und Kind und Selber und Familie

Gerade war ich mit dem Hund draussen. So ein Hund braucht pro Tag so und soviel Auslauf, sonst geht es nicht. Wie ist es mit mir selber? Was brauche ich damit es auch geht? Wäre ich als Hund auf die Welt gekommen bräuchte ich auch regelmässig Auslauf. Nun habe ich andere Bedürfnisse als ein Hund. Aber: Auch ich brauche Bewegung und zwar am liebsten regelmässig. Auch ich brauche Ruhe und OASEN im Alltag zum abschalten. Auch ich brauche Zeiten mit meiner Familie. Auch ich brauche Achtsamkeit mir selber gegenüber. Das weiss ich alles und doch ist es manchmal fast nicht möglich in der Leistungsgesellschaft seine eigenen Bedürfnisse klar zu erkennen und sie dann auch zu befriedigen. Wenn ich nicht mit dem Hund raus gehe dann beginnt sie irgend wann zu winseln und macht sich bemerkbar, dann muss ich dann raus. Wie ist dann mit mir selber? Wann und wie machen sich die verschiedenen Bedürfnisse bei mir bemerkbar? Jetzt wird es komplizierter. Weil verschieben kennen wir alle. Wie lange verschieben ist noch gesund und wann ist es zu lange geschoben und macht sich körperlich und psychisch bemerkbar? Nicht einfach und sehr komplex weil eben Mensch sein sehr komplex ist. Hätte ich klarere „Hunde“ in mir, so würden sich die schneller bemerkbar machen und es würde nicht zu einer Unausgeglichenheit meiner Person kommen. Würde ich zumindest einmal sagen. Was tun also: Vielleicht sich öfter fragen was nun der „innere Hund“ machen möchte und das dann auch tun.

PAPArlapapp Runde 

Wie hatten unter anderem das Thema „wie ist es denn so als Vater in der Arbeitswelt“? Nicht immer lustig und auch nicht immer traurig. Noch immer kreisen wohl viele ältere Vorstellungen durch die Büros, was denn ein Vater zu sein hat oder wie er sich zu benehmen hat. Oder wie viel oder wie viel er nicht zu arbeiten hat. Spannende Geschichten und Stoff für mehr auf jeden Fall. Die nächste Runde findet am 15. Oktober 2018 von 19:00 bis 21:00 Uhr statt und verspricht auch dieses Mal viel Interessantes. Komm vorbei und sei Teil einer neuen selbstbewussten und modernen Männerwelt. (Was das genau heissen mag, darüber können wir gerne noch streiten am nächsten Treffen!) Männerwelt?!!

Na dann, gute Männerwochen .-)

 

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