KnipsKnaps, Velofahren, pädagogische Musik

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp.

Das Sommerfest ist Geschichte. Es hat ja die letzten gefühlten drei Monate KAUM je geregnet. Gestern am Sommerfest hat es. Und es war kalt. Nicht dass ich ja nun was gegen Regen habe und Kälte, im Gegenteil, aber es regnet nie und dann wenn es nicht sollte tut es. OK. So ist das Leben eben. Wir hatten Flohmarkt Stände, es gab eine kleine Festwirtschaft mit Getränken und Würsten, ein Konzert am Abend von einer lustigen Mundartpunk-Band namens „TPD“ und mein erster Auftritt mit „Knipsknaps“. „PAPArlapappi und Knipsknaps“ bin ich mit Ukulele und Kinderliedern. Pädagogisch wertvolle Kost für die Eltern, witzig für die Kinder. Mein Auftritt war kurz und bündig, die Lieder haben fast alle was zum mitsingen dabei und alle sind hoffentlich glücklich. Einige lachende Kinderaugen habe ich auf jeden Fall gesehen und das macht doch schon Freude.

Kreisende Gedanken

Seit einiger Zeit habe ich ein wenig meiner Gelassenheit liegen lassen irgendwo. Einige schlechte Nächte und schon habe ich Muffensausen, dass die „bösen-kreisenden-Gedanken“ wieder kommen. Ihr kennt das alle wohl unter leicht anderer Bezeichnung. Kaum mehr das Gefühl wirklich einmal ruhig zu sein oder ganz abschalten zu können. Das hat mich in den letzten zwei Wochen gerade beschäftigt, weil ich doch einiges mache, um Ruhe und innere Zufriedenheit zu erlangen. Alles für die Katz? Nein, ich denke, dass meine Anfangseuphorie der Meditation und der Stille gerade einem Realitätscheck unterzogen wird. „Willst du das wirklich machen mein Freund?“, höre ich meine innere Stimme fragen. „JA, ich will!“, gebe ich dann zur Antwort. Auch wenn ich jetzt darüber schreibe, dann merke ich dass ich diesen Weg weitergehen will, es gibt gar keine andere Möglichkeit. Nicht stur, das ist klar aber doch mit einer gewissen Hingabe. Ohne Hingabe gelingt wohl so oder so nicht viel.

Velofahren

Big S. fährt ja schon länger Velo. Er hat eines ohne Pedale und mit diesem sind wir heute zusammen mit dem Hund ziemlich weit der Birs entlang gegangen oder er eben gefahren. Sieht super lustig aus wenn er so über den Boden flitzt. Hin und wieder darf ich ihn noch bremsen, damit er nicht zu steil und schnell irgendwo runterfährt aber er macht das super! Ich hatte als Kind noch Stützräder am Velo. Ich befürchte fast es geht auch ohne, weil ich kann mich schon noch erinnern, dass ich mich dann als Kind ziemlich auf die Stützräder gestützt hatte, bis diese nachgaben. Ohne hätte ich wohl schneller Velofahren gelernt, aber kein Problem, ich kann es noch immer. Thema Helm oder nicht ist ja auch so was. Wir damals alle ohne Helm jeden Tag einige Kilometer in die Schule am Morgen, am Mittag zurück natürlich, 30 Minuten wieder in die Schule einige Kilometer und am Abend zurück. Es war super, wir liebten den Weg zur Schule. Aber es gab de facto noch keine Mittagstisch Angebote oder so etwas und Velohelme gab es wohl auch noch nicht. Da ist es heute angenehmer wenn es dir Möglichkeit von Fremdbetreuung gibt, wer den will. Auf der anderen Seite sind wir dafür so viel mehr Velo gefahren. Unsere neueste Anschaffung ist übrigens ein Anhänger für s Velo. Kind rein, Einkäufe rein und nach Hause fahren.

38 Wochen Elternzeit

Obwohl ich kaum Medien konsumiere, habe ich es mitgekriegt. Fast alle haben darüber geschrieben. unter GOOGLE finden sich viele Artikel und Berichte dazu. Die Volksinitiative für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub möchte vier Wochen für die Väter, was ja der Bundesrat zu teuer findet. Darüber habe ich ja schon X Mal in verschiedenen Berichten geschrieben. Meiner Meinung nach ist nicht (bei keinem Thema) die Frage des Geldes zentral. Es ist immer die Frage ob wir etwas als Gesellschaft oder Land wollen oder nicht. Aber wir wollten ja auch keine zusätzliche Ferienwoche! Leider nicht. Dafür exportieren wir noch mehr Kriegsmaterial in noch mehr Länder die gerade in Konflikten stehen um dort die humanitären Katastrophen noch zu verschlimmern. It s the money. Gute Zeit!

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