Lies!

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp.

Lesen. Gehasst und geliebt. In der eigenen Primarschulzeit war der Besuch der Bibliothek meistens mit „seich machen“ verbunden. Dennoch habe ich wohl auch dank meiner Mutter früh mit lesen begonnen. Wir gingen in die Stadtbibliothek in Biel. Millionen von Bücher schienen da für mich als Kind bereit und ich durfte so viele mitnehmen wie ich wollte. Erinnern kann ich mich noch an „Leselöwen“, „5 Freunde“, „die drei ???“. Der Rest ist weg! Ist der Rest wirklich weg? Wohl einfach in meinen Hirnwindungen irgendwo mit anderen Sachen verschmolzen zu etwas anderem. Erinnern kann ich mich schon auch noch an die allgemeine „Panik“ in der Schule, wenn wir zu wenig gelesen haben. Es war schon die Meinung, wer viel liest, der schreibt besser und wird intelligenter und hat dann einen besseren Beruf? Naja, lassen wir das Mal so im Raum stehen.-)

Lesen mit Kindern

Big S. sieht mich relativ viel lesen. Ich lese ausgewählte Magazine und am liebsten Bücher zu meinen aktuellen Lieblingsthemen. Im Moment sind das Bücher über das Mann sein, Männlichkeit und Bücher über den Buddhismus also spirituelle Bücher. Seit einiger Zeit habe ich wieder enorm den Drang zum Lesen. Ich erhoffe mir so Dinge erschliessen zu können also Dinge besser zu verstehen. Das ist natürlich immer individuell weil wir ja alle etwas anderes verstehen unter Sätzen und allgemein Büchern. Ganz vereinfacht versuche ich den Kern meiner eigenen Spiritualität zu erfahren und zu stärken um so mein Leben glücklicher und bewusster zu leben. Klingt wohl kompliziert? Ist aber extreeeeem spannend! So spannend, das ich abends kaum das Licht ausschalten kann. Vielleicht ist es auch mein Alter oder die „Lebenserfahrung“ (was immer das bedeuten mag), wo ich mich gerade mit diesen Themen verstärkt auseinandersetzen tue. Die Bücher die ich im Moment lese hätte ich vor 20 Jahren nicht lesen wollen. Wenn also Big S. in unser Schlafzimmer kommt, meine Bücher sieht und auch meine Klangschale und all die anderen Hilfsmittel um in die Stille zu kommen, dann nimmt er die Sachen nicht einfach in die Hand, sondern fragt mich ob ich es ihm zeigen kann. Er merkt also, dass mir diese Dinge „heilig“ sind. (Bin zwar überzeugter Reformierter, aber das Wort passt ganz gut.) Ich kann ihm dann diese Dinge zeigen und erklären oder es zumindest versuchen. Wenn ich im Schlafzimmer praktiziere nenne ich das „bing-bing“ weil die Klangschale immer mal wieder klingt. Big S. hat das verstanden und fragt manchmal ob ich heute noch „bing-bing“ machen gehe. Meine Frau spricht auch von „bing-bing“. Die Kirchenglocken in Birsfelden oder in der Stadt machen übrigens „bim-bam“, manchmal sage ich Big S. auch dass es das grosse „bing-bing“ ist. Noch alles klar beim lesen? Ich bin überzeugt, dass wenn mein Sohn mich beim Lesen sieht, er das dann auch macht später. und er tut es schon jetzt. Schaut sich ein Heftli oder ein Buch an und erzählt munter was er da so sieht. Manchmal tut er auch so als würde er lesen.-)

Welche Bücher lesen?

Wenn ich im Internet frage wie viele Bücher es gibt, dann kriege ich welche Zahlen. Auch die Anzahl der Neuerscheinungen pro Jahr etc. Es ist überwältigend und egal wie hoch die Zahl ist: Die Frage ist für mich: Welche Bücher soll ich in meinem Leben lesen und wie wähle ich aus und was bringen mir die Bücher für mein Verständnis vom Leben und der Art es zu gestalten? Ich gehe so vor: Themen die mich interessieren liegen zuoberst, Krimis etc. lese ich eigentlich nicht. Meistens frage ich dann andere die schon länger in der Thematik daheim sind und entschliesse mich anschliessend für 1 bis 3 Bücher aus so einer Empfehlungsliste. Oder ich kenne den Autor persönlich, was im Falle von Biörn Süfke so ist, dann bestelle ich das Buch noch schneller. Auf meinem Nachttischen liegen aktuell ca. 5 Bücher und unter dem Bett am Rande noch einmal drei bis vier. Das ist so die normale „Dosis“. Wenn ich eines fertig habe, dann „darf“ ich mir dann eine neues kaufen. Auf meinem Laptop habe ich eine Liste mit Büchern und auch CDs welche ich mir als nächstes kaufen möchte. Das ist auch eine Geldfrage. Was für mich nicht geht sind ebooks lesen, ich will meine Bücher im Gestelle haben und sie auch ausleihen können oder an Kurse oder PAPArlapapp-Runden mitnehmen können.

Kinderbücher

wir haben schon relativ viele Kinderbücher daheim. Fast alle aus Brockenhäusern und einige geschenkt erhalten. Täglich gibt es bei uns mindestens zwei Kinderbücherrunden: Am Morgen und am Abend. Manchmal auch noch dazwischen. Big S. ist fasziniert von den Bildern und seltener von den Texten, welche wir noch auslassen und meistens etwas erfinden. (Ist das pädagogisch sinnvoll?) Keine Ahnung als Lehrer und Ausbilder kann ich mir da keine Antwort mehr dazu machen, bin zu „verbildet“.-) Big S. hat Freude, das ist das Schönste. Also, lest Bücher und erzählt Bücher. Eine gute Woche allen da draussen!

Gerade gelesen oder noch am lesen:

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