Familienkarriere oder Karriereknick?

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp.

Am 04. Juni 2018 startet in Birsfelden die neue Saison PAPArlapapp! Wir treffen und von 19:00 bis 21:00 Uhr. Melde dich an und steig ein.

Heute habe ich die Blick Schlagzeile gelesen. Hier der Bericht dazu. Frische Väter die in der Bundesverwaltung arbeiten haben das Anrecht ihren Job 20% zu reduzieren, steht geschrieben. Das sei aber in vielen Fällen nicht möglich oder nicht erwünscht.

Arbeit für wen und was?

Für was wollen wir arbeiten und für wen hat es Arbeit? Hat es genügend Arbeit? Hat es auch genügend spannende und gute Arbeit? Warum arbeiten wir und wie viel wollen wir arbeiten? Das sind schwierige Fragen. Bei uns gerade wieder einmal aktuell. Ich arbeite 50% fix, meine Frau arbeitet auch 50% fix. Daneben habe ich noch meine Firma und betreibe zum Beispiel diesen Blog hier wo es ja auch Angebote gibt damit ich Geld verdienen kann. Durch meine Ausbildung zum Berater bin ich finanziell leicht in Schräglage geraten und das rächt sich jetzt. Eigentlich brauche ich zur Zeit noch 20% mehr Einkommen, also 20% mehr gute Arbeit. Das ist in der Tat nicht gerade einfach und wenn ich etwas finde, dann bleibt die Angst der Verzettelung zwischen dann zwei bezahlten Jobs und der Selbstständigkeit und der Familie. „Wechseln“ scheint mir das Wort der Stunde. Wechseln zwischen Arbeitgebenden, der Familie und der eigenen Vision der Männerarbeit für die Zukunft. Das alles natürlich unter einen Hut bringen. Klar: Ich bin wählerisch was Arbeit angeht, alles mache ich schon lange nicht mehr.

20% weniger Arbeit dafür Zeit für das Kind?

Im Artikel oben geht es um die Frage wie es denn mit 20% weniger geht. Geht es finanziell? Geht es im Geschäft? die Statistik zeigt, dass die meisten die reduzieren noch immer Frauen sind. Bei den Männern harzt es. Das hat verschiedene Seiten. Der Arbeitgeber findet es trotz Gesetz nicht so lustig, wenn die Männer an einem Tag nicht mehr im Büro sind oder aber der Mann will ja vielleicht auch gar nicht so wirklich daheim sein. Die Frage des „wie viele % sind denn für den Betrieb und mich sinnvoll“, ist spannend: Im Betrieb (auch im Artikel oben) heisst es weniger als 60% geht nicht um sich zu positionieren auf der Arbeit. Gilt das auch für die Familie und die Rolle des Vaters daheim? Kaum jemand sagt dass ein Vater mit weniger als 60% daheim kein Vater ist, oder? Wie viele % braucht es denn um sich daheim in der Familie zu positionieren? Karriere Familie oder Karriereknick? Gute Fragen finde ich. Auch schwierige Fragen. Schnell einmal kommen die Fragen nach wie viel Geld brauchen wir denn zum Leben als Familie? Wir im Moment gerade noch ein wenig mehr würde ich sagen. Wo setzten wir Prioritäten bei den Ausgaben? Was geht noch und wo geht es so nicht mehr?

Ferien oder Zeit?

Ferien kosten. Zeit ist rar. Was tun also? Zeit in Arbeit und dann in Geld umwandeln oder Ferien in Birsfelden machen? Lieber mehr Zeit mit der Familie dafür weniger Zeit in den Ferien? Schwierige Fragen, auch hier! Oder einmal eine längere Auszeit von der Arbeit um die Ferien zu verlängern? Auch spannend. Solange das Kind noch nicht in der Schule oder so ist kann das auch besser verwirklicht werden.

Männeraufbruch 2019

Gerade heute habe ich den Beitrag für das Buch „Männeraufbruch 2019“ geschrieben. Ein Buch das nächstes Jahr zum zweiten Mal auf den Markt kommt und Männer beim Aufbrechen unterstützen kann und will. Es gibt vieles aufzubrechen, da bin ich nach wie vor überzeugt. Mein Bericht wird um das Thema „Männergruppen“ gehen. Ich freue mich schon wenn dann der Text auch hier auf PAPArlapapp zu sehen sein wird.

Mamaaaaaaa!

Daheim ist es noch immer so, dass Mammiiiii alles machen soll was der kleine Prinz (Big S.) sich wünscht. Das ist sehr anstrengend aber wenn Mammiii nicht da ist dann geht es super gut. Wenn ich als Vater die einzige Ansprechperson bin, dann geht es! Braucht wahnsinnig viel Geduld und Ruhe. Wir meistern das aber ganz gut würde ich jetzt hier einmal öffentlich kundtun.-) Wir wünschen uns dass diese Phase bald in eine neue übergeht und wenn es dann noch dauert, dann bleibt uns nichts anderes als tapfer zu sein und immer wieder auszutauschen wie es uns damit geht als Familie. Wünscht uns Kraft und hoffentlich eine sonnige Woche! Bis dann.

Habe ich in der Bibliothek in Basel gesehen. Habe es nicht angeschaut. Was steht wohl da drin? Wer kennt es?

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