Austauschrunde für Väter und Männer. Start am 04. Juni 2018. Das musst du wissen!

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp.

Es gibt Dinge die ändern sich nie. So sagt der Volksmund. Was gehört denn da dazu? Krieg ist immer scheisse, Benzin ist immer zu teuer, die Deutsche Bahn immer zu spät, der grosse Bruder immer doof, die kleine Schwester immer nervig, die eigene Familie immer komisch, der Vater immer abwesend und die Mutter immer zu gründlich? Es war ein Versuch. Kommentare sind erwünscht. Ich bin ja nicht der Volksmund. Dann gibt es Dinge die ändern sich. Was gehört denn da dazu? Die Vorliebe für gewisse Speisen oder Getränke, die Art und Weise wie Filme und Musik konsumiert wird, allgemein die Art der schnellen Kommunikation, das Einkaufen und das Planen, der Körperschmuck oder die Art wo und wie Mann und Frau sich überall färben und stechen lassen, das Reiseverhalten, das Liebesverhalten, die Art wie Beziehungen gestaltet werden, die Treue den Gesetzen und dem Markt gegenüber. Es war ein Versuch. Kommentare sind erwünscht.

Ändern sich Menschen?

Menschen können sich ändern, das habe ich selber an mir erlebt und erfahren. Meine letzten 20 Jahre waren eine Wandlung, ja eine richtige Verwandlung. Vom Jungen aus dem Bauerndorf mit einer einfachen Weltsicht hin zum Mann mit einer vielfältigen Ausprägung an Interessen und Liebhabereien. Von denen da einige schon hier in diesem Blog erwähnt wurden. Zum Beispiel meine Liebe zu DEATH METAL.

Oder meine Liebe zur Spiritualität. Oder meine Liebe zu den Menschen und meinen Drang etwas für mich sinnvolles zu tun wie zum Beispiel diese Webseite zu unterhalten mit einer Grundidee: Väter und Männer in den Austausch zu bringen. Und zwar zum Thema MANN sein, Vater sein und all den dazu noch unbeantworteten Fragen. Wenn du ein Mann bist und das hier liest, dann kommt ziemlich sicher jetzt (womöglich) bei dir die Frage: „Ist das so etwas wie ein Treffen für Männer die vom anderen Ufer sind?“ Nein, das ist es nicht. Aber die Tatsache dass das viele schnell glauben und dann Angst haben an ein Austauschtreffen für junge Väter zu kommen zeigt doch, dass da etwas noch nicht stimmt.

Was liegt denn da alles vergraben?

Eine ganze Menge. Die Angst sich eine Blösse zu geben, die Angst Kisten aus dem Keller an die Oberfläche zu holen und diese Kisten dann sogar noch auszupacken und den Inhalt zu betrachten und zu sortieren, die Angst nicht auf alles eine Antwort zu haben, die (grosse) Angst die eigene Männlichkeit in dieser aktuellen Gesellschaft zu verlieren oder auch die Angst herauszufinden, dass das was du machst, gar nicht das ist was du in deinem Leben tun möchtest. Nicht nur Ängste können zum Vorschein kommen, auch einfach Dinge die du als MANN noch nie so überlegt hast.

Ist das denn schlimm oder bedrohlich?

Nein, ganz im Gegenteil. Es kann befreiend sein sich damit einmal auseinanderzusetzen und das in einer kleinen Gruppe mit Männern, denen es ja eventuell auch so geht. Auch die anderen wissen und können nicht alles oder machen Fehler und verstehen sich und ihre Gefühle nicht immer. Das gehört zum Leben. Gefühle wollen uns etwas sagen und sie sind menschlich und nicht weiblich.

Was geschieht an so einem Treffen?

Gemeinsam schauen wir was die Themen sind und in welcher Reihenfolge wir die behandeln wollen. Danach ist es meine Aufgabe als Kursmoderation jeweils eine geeignete Methode zu finden, damit wir als Gruppe bei den Themen in die tiefe kommen und nicht bei einem netten „small talk“ bleiben oder sogar bei einer Hackordnung. Ein Treffen dauert zwei Stunden, hat einen Anfang und ein Ende, ist geleitet und am Ende kannst du zusammen mit den anderen noch ein Bier trinken wenn du das möchtest. Während der Sitzung gibt es Wasser.

Was bringt mir das?

Je nach dem wie offen und bereit du für das bist, viel oder wenig. Mit klaren Vorurteilen an ein Treffen zu kommen wird das persönliche Lernen wohl behindern. Wenn du dir aber sagst dass du dir das ja einmal anschauen kannst, dann sind die Karten bereits nicht so schlecht gemischt.

Was bringt es meiner Familie?

Sehr viel. Deine Familie wird merken, dass du an dir und deinen Themen und Fragen arbeitest. Das wird sich auf das Familienklima auswirken und dieses verändern. Vielleicht bist du am Anfang etwas verwirrt und desorientiert, das legt sich aber nach den ersten paar Treffen wieder und du gewinnst neue Kraft und schöpfst Hoffnung für dich und deinen Weg und deine Familie.

Ist das etwas Religiöses?

Nein. Es ist etwas was mit dir und deinen Fragen zu tun hat. Wenn du auch spirituelle Fragen hast dann können diese auch zum Thema werden. Wir schauen das mit der Gruppe an.

Was kostet mich das?

Das kostet dich 30 CHF pro Abend à zwei Stunden. (Das Bier am Ende ist ausserhalb der Arbeitszeit und kostet dich 2 CHF)

Wie viele Runden machen Sinn?

Auch das ist individuell. Es gab schon Gruppen die machten 10 Runden und andere machten drei Runden. Wir bestimmen auch das gemeinsam.

Wie ist das mit der Schweigepflicht?

Ich halte mich als Moderator an die Schweigepflicht da ich beim Berufsverband bso aktiv dabei bin. Was du von den Treffen wie weiterträgst, das ist deine Sache und auch wieder Teil der Absprachen in der jeweiligen Gruppe.

Was sagen andere bisherige Teilnehmende?

„Tolle Atmosphäre! Hier kann man endlich ungezwungen über Alltagssorgen, Erlebnisse und das neue Rollenverständnis als junger Vater mit anderen diskutieren.“

Wie geht es nun zur Anmeldung für den 04. Juni 2018?

Entweder per Email an mail(at)paparlapapp.ch oder per Handy auf 079 511 00 77. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen die Runde am 04. Juni 2018 mit dir zusammen zu starten.

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