Vaterfiguren- weil Gefühle menschlich sind und nicht weiblich

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp.

Für EIFAM  wollte ich einen Bericht für in ihr Magazin schreiben. Ich habe sie angefragt und ich habe den Bericht geschrieben. Hier ist er.

„Emotional engagiert sollen sie sein die Väter, haushaltstechnisch auf der Höhe, tiefgründig sich mit der Partnerin austauschend, dabei die Eigenzeit nicht vergessend und natürlich nicht zu viel am Arbeitsplatz sein sowie sich in der aktuellen Debatte zu Feminismus und Gender einbringend. Liebevoll und doch auch klar in der Ansage. Nicht ganz einfach.

Ist die Richtung denn klar? Oder ist das Ziel bekannt? Wie weit sollen und wollen Männer gehen und wann ist es auch genug? Wer dazu die Antwort wüsste wäre ein gemachter Mann.

Mein Name ist Markus Bürki. Ich bin Vater von einem 2,5 Jahre alten Sohn und lebe mit meiner Partnerin in Birsfelden. Wir teilen und die Betreuung und den Haushalt und versuchen so das Egalitäre Familienmodell zu leben. Das ist nicht immer einfach und mit viel Organisation verbunden. Darüber und über fast alles was sonst noch so in meinem PAPA und MANN sein passiert, schreibe ich in meinem Blog. Einmal pro Woche gibt es einen Text oder einen Videobeitrag oder auch mal einen Hörbeitrag. Die Resonanzen kommen von vielen Frauen, die toll finden was ich mache und anbiete. Gerne wünsche ich mir noch mehr Männer und Väter die sich getrauen über sich und ihre Welt(en) zu sprechen.

Ich biete Einzelberatung, Walk and Talk`s, Austauschrunden und NEU ein Angebot für alleinerziehende Väter. Der Tag vom 16. Juni 2018 bietet Reflexion, Austausch und Einblick zu aktuellen Diskussionen rund um Männlichkeit und Vater sein. Was macht das „alleine sein“ in der Erziehung mit uns?

Keine platten Bemerkungen, keine Sprüche. Zuhören und nachfragen auf Augenhöhe, Austausch und Reflexion über Rollen und Gewohnheiten im Alltag als alleinerziehender Mann und Vater; so soll der Tag am 16. Juni 2018 verlaufen. Meine Rolle als Moderation ist definiert. Gestalten und leiten der Runde und zur Reflexion anleiten. Pfeil und Bogen bleiben für die Pause aufgespart.

Wann ist ein Mann ein MANN?

Von klassisch bis Hausmann, es ist heute alles denk- und lebbar und doch sagen die Statistiken noch klar wo der VATER hingehört! Ins Büro und nicht an den Herd. Ist ein VATER der auch kuscheln und kochen kann kein VATER? Doch!

Um was geht es in der ganzen Diskussion, die auch von viel Hass begleitet wird? Für mich als Männer- und Väterberater geht es um folgendes: Gefühle sind menschlich und nicht weiblich! Kinderbetreuung ist menschlich und nicht weiblich! Zuhören und Nachfragen, ausprobieren, Selbstfürsorge und Präsenz sind menschlich und nicht weiblich! Auf das wir in Zukunft alle ganz Mensch werden!

Markus Bürki ist Väter- und Männerberater und lebt mit seiner Parterin und seinem Sohn in Birsfelden. Gerne lädt er am 16. Juni 2018 nach Birsfelden ein. Details und Anmeldung: www.paparlapapp.ch    “

Nun, leider haben wir uns nicht gefunden, also EIFAM und ich, der Bericht kommt also nicht im Magazin von EIFAM. Dafür HIER exklusiv für euch alle.-) Wer alleinerziehende Väter kennt, kann sie ja einmal auf meinen Blog schicken. Eine schöne Woche und viel Sonne.

 

 

5 Gedanken zu „Vaterfiguren- weil Gefühle menschlich sind und nicht weiblich“

  1. Ich kenne EIFAM nicht, aber schon alleine, um mir selber keine Angriffsfläche zu bieten, hätte ich den Artikel nicht im „Draft“ Status versendet, sondern ich hätte ihn in Ruhe überarbeitet und vielleicht auch gegenlesen lassen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass Sie ja auch erwähnen, Dienstleistungen für Väter anzubieten.
    Problematisch an der Umsetzungsqualität sehe ich, dass es keine erkennbar konkrete Linie gibt, die einer Leserin Aufschluss darüber geben würde, was es denn heisst alleinerziehender Mann zu sein. Ich sehe viel Fülltext und dann vor allem den Hinweis darauf wer sie sind, aber nichts womit ich mich zum Beispiel konkret identifizieren könnte. Und da gibt es einiges konkretes und durchaus allgemeingültiges, was man teilen könnte aus einer Männerperspektive.
    Wo ich ganz bei Ihnen bin ist, dass Alleinerziehend sein geschlechtsneutral ist, auch wenn es so noch nicht wahr genommen wird. Den Aspekt, das Kindererziehung „Menschlich“ und nicht „Weiblich“ oder „Männlich“ ist. Aber dann schreiben Sei doch genau darüber vor allem dann, wenn Sie einen Artikel in einem Portal veröffentlichen möchten, anstatt die Männerberatung zu bewerben.
    Viel Erfolg!

    1. Danke für den Beitrag. Ja da haben Sie Recht, ich wollte natürlich auch meine Dienstleistungen anbieten.-) Danke für die Hinweise ich bin da ja auch am lernen und ausprobieren. So gesehen werde ich versuchen Ihre Inputs einzubauen. Herzliche Grüsse.

    2. jetzt merke ich ja erst, dass Sie in Ihrem Kommentar etwas klassisch männliches machen: Sie geben mir Tipps und Tricks nach dem Motto „so müssen Sie das machen, dann klappt es auch.“ Interessant, dass ich das jetzt erst bemerke.-)

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