Familien-Terminator

Dies ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp.

Die Nachwehen meiner drei Fastentage

Eigentlich habe ich meine Fastenwoche ja nicht richtig durgezogen. Dennoch habe ich positive Wirkungen zu berichten. Die da wären: Immer am Morgen nach dem Aufstehen trinke ich ein Glas warmes Wasser vor dem ersten Kaffee. Der Zweite Kaffee lässt dann länger auf sich warten. Heute habe ich den zweiten erst um 11:00 Uhr getrunken. Das nenne ich positiv. Auch wenn Kaffee gemäss vielen Studien (die ich jetzt nicht im Netz suche, sorry) ganz vieles für uns Menschen macht. Aber vor meinen drei Fastentagen habe ich 5 bis 7 Kaffee pro Tag getrunken und jetzt zur Zeit drei bis vier! Ist krass, weil der erste am Morgen reicht mir dann einfach einmal. Weiter habe ich ein wenig gelernt, Essen bewusster in mich zu schaufeln oder eben nicht zu schaufeln. Auch das ist toll nach nur drei Tagen mit Saft. Und es hat mir ganz einfach gezeigt, dass ich etwas kann wenn ich es will. Ich kann das nur empfehlen, wirklich. Nächstes Mal mache ich 5 Tage. Im normalen Wochenablauf ist es bei mir einfach schwierig auf feste Nahrung zu verzichten, ich habe häufig so wahnsinnigen Bärenhunger. Muss mein Sohn und meine Frau sein.-) Oder einfach dieses häufige „ständig auf Achse“ sein und dann fahre ich ja fast nur mit dem Velo in Basel rum, was bestimmt auch hungrig macht. Auf Biota gibt es alles was es braucht. Viel Spass!

Fressen wie ein Pferd

Ich bin ja nicht gerade der Muskelmann oder der, der Türsteher würde. Vom böse schauen vielleicht schon aber bestimmt nicht von den Kilogramm. Bis zu meiner Aushebung des Militärs war ich 62 Kilogramm auf 186cm! Ja, das war wohl zu wenig, aber ich habe gefressen wie ein Pferd, hat nicht s genützt damals. Wie von Zauberhand immer Waschbrett und nichts geschaut beim Essen. Das ging bis 25 gut so, dann hat es sich verändert. Einmal war ich dann über 80Kg was auch noch easy war. Heute bleibe ich bei 75 hängen. Nach den Safttagen habe ich meinen kleinen Bauchvorsatz gänzlich verloren und musste den Gurt auf s letzte Loch stellen. Das war eindrücklich. Wir reden von drei Tagen ohne feste Nahrung. Das hat mir auch ein wenig Angst gemacht. Ich hatte Angst, dass sich mein Magen nicht mehr ans Essen gewöhnt oder so. War komisch. Es ist aber alles gut gegangen.

Sport für was?

Sport habe ich immer irgendwie gemacht. Mal mehr und mal weniger, meistens nur kurze Zeiten sehr regelmässig. Auch fast immer wegen Rückenschmerzen oder der psychischen Komponente. Nach dem Sportakt fühle ich mich besser und kann dann wieder entspannter meine Bücher lesen oder so ähnlich. Fitnesscenter Abos hatte ich auch immer wieder, ging meistens auch regelmässig hin, habe Muskelmasse zugelegt. Kaum habe ich aufgehört, war alles wieder weg. Und die Rückenschmerzen wieder da! Heute mache ich Yoga weil es einfach geil ist und den Rücken stärkt. Meditation für die Psyche und Joggen und Kraftraum selten. In der Schule oder in der Ausbildung habe ich mich nie mit verletzenden Sprüchen gegen meinen Körper herumschlagen müssen, das war irgendwie egal. Das war schön und heute ist es so oder so kein Thema mehr. Nicht so bei den Jungen!

Hey, du bisch voll de Lauch!

In der aktuellen Ausgabe des MIGROS Magazin (Seite 10) ist von jungen Männern die Rede die sich am Morgen über 10 Eier einverleiben obwohl sie diese nicht mögen oder vom Druck auch so auszusehen wie alle anderen, weil du sonst nicht dazugehörst und die Frauen ja auf das stehen. Die Frauen wollen Männer die sie auch beschützen können, deren Aussehen Respekt abfordert. 48% der Jungs hätten gerne mehr Muskeln. 35% der Mädchen sind mit ihrem Aussehen zufrieden. Krasse Scheisse, sagt PAPArlapappi. Wenn das so weiter geht, dann…keine Ahnung aber ich finde es irgendwie beängstigend. Oberflächlich, äusserlich, egozentrisch und gesellschaftlich fragwürdig. Sexistisch und gefährlich. Ich finde ja den Terminator auch super, aber müssen wir Männer nun alle auch so aussehen? Wohl kaum und es gibt nur einen Terminator und der bin ich! Ein Familien-Terminator auf dem Weg zum Glück und seiner Verwirklichung mit Hochs und Tiefs. Ich bin gerne ein Lauch, alter! Gute Woche!

 

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