Süfke muss warten, dafür wächst es im Kopf schön weiter…

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp!

Letzte Woche war ich ja im letzten Kursabschnitt zu meiner Ausbildung zum Supervisor und Coach. Die Ausbildung beinhaltet über 200h Präsenzzeit, unzählige Arbeiten, welche ich noch am fertigstellen bin. Als Coach und Supervisor arbeite ich schon, bin auch beim Berufsverband bso  dabei, halte mich an die ethischen Richtlinien des Berufsverbandes etc. Also wenn du/ Sie einen Berater suchen, kein Problem. Meine Kerngebiete sind das PAPA und Vater sein-reflektieren. Nicht das Wissen, das reflektieren darüber aber schon.

Was geht in seinem Kopf ab?

Gestern habe ich meinen Sohn in die KITA gebracht. Er war in seinem Drachenkostüm, ist ja hier Fasnacht in Basel und jeweils einen Tag können die Kinder verkleidet kommen. Da ich dann zur Arbeit wollte mit dem Fahrrad, wollte ich ihn eigentlich einfach hinbringen und dann losfahren. Das ging aber nicht so wie ich mir das in meinem Kopf vorgestellt hatte. Er hatte irgendwie Angst und wollte nicht, stellt sich hinter mich und weinte ein wenig, wollte auch den Drachenkopf nicht überziehen. Auch die Interventionen der KITA Mitarbeitenden und sogar die Freundin von Big S. konnten nicht viel helfen. Die Zeit floss dahin und ich fühlte mich schwer: Was hat er nur? Hat er etwas erlebt und kann es nicht ausdrücken? Ist er nur müde und hat Angst vor den anderen Kostümen? Will er einfach bei mir blieben, weil ich eine Woche weg war? Auf meine Frage was denn sei konnte er mir nichts sagen, er wollte einfach nicht. Sind wir Rabeneltern? Ist es nicht viel „natürlicher“ das Kind einfach bei einem Elternteil zu lassen und der andere Elternteil arbeitet dann 100% ? Ist das egalitäre Rollenmodell ein zu grosser Aufwand und ist die Gesellschaft gar nicht dazu gebaut? Viele Fragen. Antworten hatte ich im Moment gerade keine ausser. „Ich weiss es nicht und kann nicht in seinen Kopf schauen!“ Zum Glück habe ich das am Abend noch mit meiner Frau reflektiert, das hat gut getan. (wir erinnern uns an Punkt 5: zuhören und nachfragen .-))

Und was geht in meinem Kopf gerade so ab?

Ich wünsche mir viele Familien am Kurs ELTERNZEIT vom 09. Juni 2018 in Birsfelden (Details folgen hier später, einfach schon Datum eintragen), ich wünsche mir klarere Wochen mit manchmal einfacheren Abläufen, ich wünsche mir Zeiten für mich und meinen Rücken, ich wünsche mir Frieden und viele glückliche Momente mit und ohne Familie, ich wünsche mir viele gute Beratungen im 2018, ich wünsche mir viele geile METAL Konzerte im 2018, ich wünsche mir einen schönen Frühling und dass Donald Duck in Amerika von selber aufhört, Träumen darf ich ja oder?

Gute Woche und bis dann.

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