Namasté, so sei es!

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp! Seit einigen Wochen gehe ich am Dienstag Morgen um 06:45 Uhr bis 07:45 Uhr ins Yoga. Und zwar ins „Gentle & Pranayama“. Das Yoga Studio kann ich sehr empfehlen…

Nicht dass ich der grosse Yogakenner wäre aber es ist ein schönes Studio, der Nico leitet das super an, ich mag die Morgenstunde und es geht mir und meinem Rücken besser nach der Stunde und meistens hält das auch einige Zeit an. Hier ist das Studio. Natürlich habe ich es bei der ersten Stunde fast nicht gefunden, trotz guter Instruktion meiner Frau und einem Handy in der Hand mit Navigation. (Jaaaa…auf dem Velo…nicht nachmachen.-)) Beim ersten Mal bin ich ziemlich verschwitzt angekommen und war schon wieder genervt ab mir selber, dass ich so dermassen „orientierungsdesorientiert“ sein kann und wäre fast auf der Schwelle zum Studio wieder nach Hause oder schon zur Arbeit oder einfach weg. Das habe ich dann nicht gemacht und so habe ich den Nico kennen gelernt und alles hat gepasst und stimmt noch immer. Im Moment gehe ich also regelmässig am Dienstag in die Frühstunde. Da ich so oder so spätestens um 07:15 Uhr oder so wach werde durch unseren Big S., kann ich auch einfach schon um 05:45 Uhr aufstehen, leise durch die Wohnung gleiten, ohne Kaffee aus dem Haus und mit dem Velo Richtung Studio für s Yoga fahren. Alles was ich seit ich Vater bin nicht mehr ausgeschlafen habe, das kann ich so oder so nie wieder nachholen oder eben nachschlafen und eigentlich bin ich wirklich ein Mensch der den Morgen mag, wenn es noch dunkel ist und die meisten noch schlafen. Ohne Kaffe bis um 08:00 Uhr auszuhalten, das ist schon krass, aber es geht und der erste Kaffee ist dann umso geiler .-) Besonders nach der Yoga Stunde. Das Studio kenne ich übrigens von meiner Frau, da sie mit diesen Leuten eine Woche im Ausland war und eben viel Yoga gemacht hat. Es gibt ja einige Studios in Basel. Aber so läuft es und ich finde das Studio für mich sehr passend und darum gehe ich dorthin. Wenn es meiner Frau ja auch gefallen hat, dann haben wir da ja was gemeinsam.-)) Meine Yoga Erfahrungen sind nicht sooo gross. Ich würde sagen bis heute habe ich noch keine 100 Stunden gemacht aber es ist für mich gut, entspannend, kraftfördernd, spirituell und selbstfürsorgend. Darum möchte ich das nun wieder regelmässig machen. Ich kann mich gut „erden“ und die Kreislaufgedanken zu was ich noch alles sollte oder wollte etc., durchbrechen und komme in eine ganz andere Ebene. Und dazu tue ich echt was gutes für meinen Körper, das merke ich ja aktiv. Meine Anläufe mit Fitnesscenter waren mal mehr mal weniger erfolgreich und wir haben ja in der Genossenschaft wo wir wohnen sogar einen Fitnessraum, aber das gelingt mir nicht so gut. Joggen ist noch Thema und Sauna wird es dann im Winter bestimmt wieder werden, das finde ich auch super und heilsam. Ich habe nicht wirklich eine Ahnung über die Geschichte von Yoga und die Details. Aber ich muss das im Moment auch noch gar nicht wissen, es bringt mir viel und das ist gut so. Meiner Meinung nach hat Yoga auch so einen Zulauf, weil sich die Gesellschaft stark säkularisiert, also keiner Religion mehr angehören will und aber die Spiritualität und das Erfahren von tiefer Entspannung trotzdem erleben möchte. Im Yoga gibt es keinen direkten Gott oder keinen Gottessohn oder dergleichen, das hilft wohl vielen Menschen in diese göttliche Spähren vorzudringen ohne „Glauben zu müssen“ oder irgend einer Organisation eine Steuer zu entrichten. Im Yoga zahlst du einfach pro Stunde deine 20 CHF und gut ist. Gerade JETZT habe ich gegoogelt zu Yoga und gelernt, dass es eben doch auch religiöse Wurzeln hat und schon seeeeehr alt ist. Interessant! Das tue ich dann gerne vertiefen für mich, da mich solches sehr interessiert. (Was ich alles nicht weiss, unglaublich eigentlich!) Manchmal sage ich schon, dass ich nicht viel weiss oder kann, einfach einige Sachen und die nicht schlecht oder vielleicht sogar ziemlich gut, das reicht aber auch würde ich meinen. Ich arbeite übrigens in einer reformierten Kirchgemeinde als Jugendarbeiter, gehe nächste Woche in ein „Konflager“ und bin auch regelmässig am Sonntag in der ref. Kirche anzutreffen. Das erklärt nun auch wieso ich im OK des Sprungbrätt Festivals dabei war oder bin.-) Es ist eine Zusammenarbeit des Freizeithaus Allschwil und der reformierten Kirche Allschwil-Schönenbuch. Diesen Job als Jugendarbeiter mache ich in einem 50% Pensum, daneben bin ich wie alle LeserInnen hoffentlich noch wissen, als Selbständiger tätig im Bereich Bildung & Beratung. Mit diesen PAPArlapapp Austauschrunden oder anderen Anlässen. Über Glauben und nicht Glauben zu reden ist in der heutigen Zeit anstrengender geworden finde ich. Einige meinen nun bestimmt auch, dass bei meinen Austauschrunden mit den PAPIS gebetet und „geabendmalt“ wird oder dass ich gegen Schwule bin oder das ich gegen Moslems bin oder das ich nicht aufgeklärt genug bin um doch nun ENDLICH ohne Religion leben zu können! Etc. etc. etc…Ich kann nur von mir sagen, dass ich mich im Moment so wie ich das lebe oder auslebe gut fühle und es mir etwas bringt und was in 10 Jahren ist kann ich ja jetzt noch nicht wissen. Wer Fragen hat soll doch die Kommentarfunktion benutzen. Yoga, Religion, Zenmeditation, Glauben an eine bessere und gerechtere und grünere Welt, Entspannung und Auszeit suchen und finden und wegkommen von mehr mehr mehr hin zu weniger, bewusster und selbstfürsorgender….das ist mir in den letzten Jahren wichtig geworden. Dieser Prozess ist nicht abgeschlossen, der läuft und braucht Auseinandersetzung und Reibung. Wo Dinge sich reiben, gibt es auch Wärme, oder nicht? Gute Woche und viel „Namasté“!

 

3 Gedanken zu „Namasté, so sei es!“

  1. Als Vater hast Du eine besondere Funktion im Leben Deines Kindes.

    Für Dein Kind bist Du der erste Mann, dem es begegnet,
    der Held, das Vorbild.

    Was Dein Kind sieht und spürt ist viel mehr, als Du selbst
    möglicherweise von Dir und Deinem eigenen System bewusst hast.
    Dein Kind sieht auch Deine unbewussten Emotionen, Deine ungeklärten Themen, Deine Blockaden und all das,
    was Dich ausmacht.

    Ab dem ersten Moment will Dein Kind, dass Du als Vater in Deiner gesamten Kraft und in Deinem gesamten Sein bist.
    Es tut alles, was es kann, um Dir dabei zu „helfen“.
    So kann es sein, dass es Deine ungelösten Themen, Blockaden, Emotionen, Gewohnheiten einfach in sich
    aufsaugt, damit Du davon befreit bist.

    Du vermutest sicherlich bereits, was damit passiert. Dadurch dass
    Dein Kind Deine Themen aufgesaugt hat, ist erst einmal nichts
    zum besten geschehen. Im Gegenteil. Nun kämpft das System Deines Kindes mit Themen, die möglicherweise viel zu groß sind.

    Das kann dazu führen, dass Dein Kind frühzeitig Krankheitssymptome zeigt, sehr unruhig
    ist, unbestimme Ängste entwickelt, sich vom außen abkapselt,aggressiv oder
    sonst wie auffällig ist.

    https://wirklichgut.com/vater-kind-coaching

    Alles Gute!

    1. danke für deinen Beitrag. ja, das mag stimmen. das ganze Vater sein ist sooo komplex, das ich manchmal auch Angst davor habe. ich wünsche mir einfach, dass mein Sohn glücklich wird und sich und sein Leben und alle Lebewesen auf dieser Erde respektieren kann. Das wünsche ich mir!
      und natürlich noch ganz viel mehr…

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