Stufen der Müdigkeit

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp! Müdigkeit ist ein permanenter Begleiter in meinem Leben geworden. Es ist ja nicht so, dass ich mein Leben nicht mehr meistern kann aber die Müdigkeit schwirrt halt immer mit. Das ist sie früher natürlich auch schon aber zu dritt fühle ich mich noch müder. Eigentlich sind wir ja zu viert, wenn wir unsere Hündin auch noch dazuzählen.-) Wo war ich gerade?
Denklöcher sind ein Anzeichen von Müdigkeit. Was wollte ich gerade schreiben? Ach ja, über die Müdigkeit. Also jede/R kennt sie und jede/R hat sie eigentlich und jede/R hasst sie manchmal. So spannend ist das ja eigentlich gar nicht oder? Vielleicht nur kurz zu den Gründen welche die Müdigkeit bei mir verstärken: Krank sein oder krankes Kind oder kranke Partnerin (Magendarm-Geschichten sind besonders verstärkend), zugestopfte Arbeitstage, weil wenn dann einmal gearbeitet werden kann, dann wird meistens viel zu viel in einen Tag gepackt, weil die nächste Magendarm-Geschichte lauert ja schon um die Ecke oder in der Kita. Auch zu den Müdigkeitsverstärkern gehört das „nur noch schnell am Abend das und das erledigen“, besser wäre wohl den Sandkörnern zuschauen (Eintrag von letzter Woche). Organisation des Alltages ist auch ein Verstärker, weil es DEN Tag einfach nicht gibt und auch DIE Woche gibt es einfach nicht, vielmehr ist es ein stetig sich neu einlassen auf eine Situation. Ist doch spannend? Ja, und ich lerne viel dabei, aber manchmal wünschte ich mir einfach noch mehr von den „Murmeltiertagen“. Heute wäre ja ein solcher gewesen aber weit gefehlt. Der Sohn mit Fieber mit mir daheim, leider kein Kindergeburifestli am Nachmittag und auch der Sandkasten blieb heute zu. Auch noch Verstärker: Die zu wenigen Schlafstunden (jede Nacht ?? Minuten zu wenig das macht im Jahr ??), Kleinigkeiten im System ausserhalb der Familie (=restliche Welt), die sich meiner Meinung nach irgendwie komisch verhält, die dünnere Haut die ich kriege wenn ich so müde bin und für mich Platz eins das Aufstehen in der Nacht, wenn mit Bubi etwas nicht stimmt.

Die Stufen der Müdigkeit sind wohl bei allen Menschen anders und es ist auch nicht immer gleich wann die nächste Stufe kommt und ob diese immer gleich lange sind. Wie sieht eigentlich die übernächste Stufe aus? Fühlt sich die besser an? Es wird ja wieder besser höre ich von vielen auch Eltern in der Umgebung. OK. Viele Dinge müssen einfach gemacht werden, wenn ein Kind da ist, liegt auf der Hand und diese kommen vor den eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Auch alles ok. Und was hilft mir um in einer neuen Stufe der Müdigkeit doch noch klar zu denken? Bei mir ist das ganz klar Kaffee, Spass am Moment des DA-SEINS mit dem Kind, möglichst viel „Digital-Detox“ wenn ich mit dem Kind bin, am Nachmittag versuchen zu schlafen, trotz der Müdigkeit Sachen machen die nur für mich sind und mir Freude bereiten, den Moment leben und ganz einfach die Tatsache, dass es mir verdammt gut geht mit meiner kleinen Familie und wir viele Möglichkeiten offen haben unsere Zukunft zu gestalten. Ganz viele Menschen auf der Welt können das nicht von sich sagen. Ich bin müde aber glücklich! Und die nächste Stufe kommt bestimmt…

PS: finde den Tränensack auf dem Bild!

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