Und täglich grüsst das Murmeltier…

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp! Wer kennt den Film nicht? „Und täglich grüsst das Murmeltier.“ Phil erlebt jeden Tag den selben Tag immer wieder! Alles ist jeden Tag genau gleich und er kommt erst nach ewiger Zeit aus dem immer selben Tag heraus. Alle Menschen um ihn herum tun und sagen immer das selbe an diesem einen Tag. Das gute für ihn, er kann machen was er will, am nächsten Morgen ist alles wieder vergessen.

https://www.youtube.com/watch?v=wdVKi29QWeU

Ich schätze einmal, dass wir alle solche „Murmeltiertage haben. Gleicher Ablauf, gleiche Routen mit dem Haustier, gleiche Emails schicken, gleiches Mittagessen kochen. Bei mir ist es der Dienstag. Morgens stehe ich auf und Frühstücke mit meinem Sohn: Er eine Banane, ich mein Müesli ohne Zucker und mit viel Gesund. Er Wasser, ich Kaffee. Er eine neue Windel und raus aus dem Pyjama, ich rein in die Jeans. Ich aufs Klo, er zu seiner Spielzeugecke. Ich schnalle das Manduca (Tragehilfe für Kleinkinder) um, er guckt mich daraus an und schnullert an seinem Schnuller. Der Hund steht schon an der Türe und wartet. Ich nehme noch den Sack mit den Kleidern für die Kita, schliesse die Türe und los gehts. Mit Kind und Hund zur Kita. Kind abgeben, kurz plaudern, raus und mit Hund an der Birs entlang nach Hause. Ich noch einmal Kaffee, Hund kriegt Wasser und ein „Kaustäbli“. Dann Tagesplanung, sprich bis um kurz vor 14:00 Uhr, weil ich dann wieder in der Kita meinen Sohn abholen gehe. Meine Partnerin ist in dieser Zeit übrigens in Zürich am arbeiten den ganzen Tag, darum kommt sie in diesem Text auch fast nicht vor, weil sie früh geht und später wieder heimkommt. Küsschen-Küsschen…wenn der Tagesplan also steht, dann kann es losgehen: Das für meine Firma erledigen, das einkaufen, das waschen, das entsorgen, das für mich lesen, dem Hund essen geben, die Wäsche aufhängen, den Kompost rausbringen, die Sitzung am Abend vorbereiten, die Emails checken und einige davon beantworten, diesen Blog hier schreiben. Am Dienstag esse ich immer die gleichen Ravioli aus dem Spar und schaue Kassensturz dazu. Schon bald gehe ich mit Hund und Sonnenbrille zur Kita, kurz plaudern, Kind einpacken und Richtung Gemüsekorb wenn er denn schon dort steht oder sonst zum Sandkasten bei uns im Garten. Irgendwann so rund um 16:00 Uhr gibt es ein „Zvieri“, möglichst pünktlich, sonst ist der „Murmeltiertag“ nicht wirklich echt und das Kind wird eventuell nervös. „Murmeltierchen“ können schon sehr früh an solche Abläufe gewohnt werden und wehe das „Zvieri“ kommt dann um 16:10 Uhr. Später geht es dann noch an die Planung des Abendessens und möglicherweise an eine zweite Phase ohne Kind, wenn es denn noch einmal schlafen will am späteren Nachmittag. Ich für mich finde den Murmeltiertag meistens lustig und vielleicht könnte ich mir noch angewöhnen immer die selben Dinge zu sagen und mich immer gleich zu bewegen oder immer die gleichen Kleider anzuziehen? Das könnte eine spannende Erfahrung sein. Bis hier klingt das alles ziemlich geordnet und immer gleich „Murmeltierartig“. Jetzt kommt noch das Kleinkind dazu und schwupp ist es gar nicht mehr so „Murmelig“, denn wer kann schon immer im Voraus erahnen was sein Kind wohl jetzt schon wieder im Sinne hat oder ausprobieren möchte? Ich auf jeden Fall nicht. Aber das hält jung und geschmeidig, nicht wahr? Ich wünsche allen eine „Murmelige-Woche“ und möglichst viele Lichtblicke dank den kleinen „Murmelis“.

Achtung: nicht aus Versehen dem Kind das „Kaustäbli“geben und den Hund ins Manduca heben…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.