Weniger bloggen, Grüsse aus einem Paradies

Das ist ein Papablog. Ich bin ein Papablogger. Paparlapapp.

Wir waren weg! Und das ohne Big S. Drei Übernachtungen ohne Kind. Einzeln haben wir das immer mal wieder gemacht oder machen müssen wegen Weiterbildungen, Kursen etc. Aber das war jetzt NEU. Und es ist sehr gut gegangen. Ich bin was solche Dinge angeht eventuell leicht gelassener als meine Frau. Ich mache mir eigentlich keine Gedanken was alles schief laufen könnte, wenn ich nichts höre von den Betreuungspersonen dann ist für mich gut. Es könnte immer ALLES schief gehen, darum versuche ich gar nicht daran zu denken. Gelingt mir häufig, natürlich nicht immer.

Wo waren wir denn?

Wir waren HIER und die Bilder auf der Webseite sagen alles. Wer Ruhe, Aussicht, gutes Essen, Yoga und Meditation, kleine Gruppe, altes Haus mag, der ist da genau richtig. Wir waren nur 6 Menschen und die beiden denen das Haus gehört und die solche Kurse anbieten. Er kocht und macht alles Gastronomische und sie ist für das Yoga und die Meditativen Teile zuständig. Sie hilft ihm und er ihr, also es ist sozusagen ihr Baby und das merkt MANN einfach, wenn FRAU dort oben ankommt. Meine Frau hat das über google gefunden und es war einmal mehr ein Glücksgriff! Sie hat dazu ein Händchen, oder ein „Mäuschen“ (Computer-Maus). Nina und Igor haben dieses Haus ziemlich zufällig gefunden, es dann gekauft, renoviert und bieten nun solche Weekends an. Sie leben ihren Traum und lassen kleine Gruppen von Menschen daran teilhaben, das macht es wahnsinnig echt und harmonisch. Natürlich weisst du dann nicht mit wem du in der Gruppe sein wirst es hat bei uns aber ganz gut geklappt. Interessant oder bezeichnend: ICH war neben Igor =der Gastgeber, der einzige Mann in der Villa. Ich fühle mich so aber da ganz wohl und es war interessant und einfach schön. Vieles was ich an Männerrunden nicht mag ist so natürlich weggefallen. Wir konnten einfach reden und sein ohne uns gegenseitig etwas vorzumachen oder anzugeben.

Wer bist du und wer bin ich?

Irgendwie haben wir uns gegenseitig von Anfang an nicht gesagt, was wir beruflich machen oder wo wir herkommen etc. Das fand ich auch ganz spannend, weil es den Menschen einfach einmal so wie er im Moment gerade ist, zeigt. Bei einigen wussten wir es dann am Ende aber von mir gab es nur ganz am Schluss noch einen PAPArlapapp Bieruntersetzer und die dazu obligaten Sätze was ich versuche zu machen. Das hat mir auch ganz gut gefallen. Meistens ist es ja in Kursen und Seminaren anders. Am Anfang kommt die Vorstellungsrunde. Vielleicht ist es eben manchmal auch eine „Schubladisierungsrunde“. Die zwei Yoga Sessions pro Tag waren toll. Ich habe einmal mehr entdeckt, dass mein Rücken schwach ist und ich das ein wenig in den Fokus legen sollte. Die Yogastunden von Nina waren ruhig und meditativ so dass ich meine Meditationssachen in der Schublade gelassen habe. Meine Lektüre war passend und hat mir gezeigt, dass sehr viel im Yoga buddhistisch ist. Meiner Meinung nach wurde Yoga für den Westen einfach sehr vom Herz in den Kopf und in die Muskeln gelegt. Nun führe ich das ebene selber wieder ins Herz zurück.

Wie viel ist noch zu tun um glücklich zu sein?

Wie viel braucht es noch um einfach glücklich zu sein mit dem aktuellen Moment und dem was wir haben? Eine Frage die mich immer wieder umtreibt. Je länger ich mich mit Spiritualität befasse umso mehr. Fast in allen religiösen Schriften oder von allen „grossen Meistern“ kommen Worte in der art wie „verschenke alles was du hast und du wirst glücklich sein“, oder „sammelt euch keine Schätze auf Erden, sammelt sie lieber im Himmel“und so weiter. Ich finde es einfach wundervoll und Kräfte spendend. Je mehr ich mich auf diesen Weg begehe umso deutlicher wird mir manchmal dass ich erst am Anfang stehe und doch schon sehr vieles erfahren habe. Es ist noch sehr viel zu entdecken und es macht mir täglich Freude und gibt mir viel Glück. Das ist schön. Auf diesem Grund und auch weil ich manchmal denke, dass wöchentlich zu viel ist, werde ich meinen Blog noch alle zwei Wochen schreiben. Dafür hoffentlich mit etwas mehr Klarheit und Durchsicht. Themen gibt es genug aber ich möchte mich selber nicht stressen und auch die Leserschaft nicht. Weiterhin behalte ich mir vor, wenn es gerade brennt, einen Info-Blog zu verfassen, wo es dann mehr um ein Verlinken als um meinen Kommentar geht. Natürlich dürft ihr alle auch wünschen über was ich einmal schreiben soll. Bereits habe ich Kinderbücher und andere Anfragen erhalten über welche ich doch auf meiner Seite einmal berichten soll.-) Also irgendjemand scheint das hier ja wirklich zu lesen…na dann GUTE WOCHEN und Viel