der neue Stausbauger, Biörn Süfke LIVE und eine Killer-Woche

„lang ischs här da het mau eine öppis afa schriiibe…“ die Zeit war randvoll mit Terminen, Anlässen und wichtigen Kaufentscheiden. Dieser Text gliedert sich in drei Teile. Teil 1: Der neue Staubsauger- beim Zusammenzug mit meiner Frau haben wir uns für ihren Staubsauger entschieden und meinen weggegeben. Ihrer war leicht besser, dafür lauter. Wenn also Hund und Kind daheim waren dann ging es beim Staubsaugen immer laut zu und her. Ich bin bei uns der, der Staub saugt und dazu muss ich immer Musik hören. Meinen Geschmack dürften hier einige schon mitbekommen haben.-) DEATH METAL MUSS laut gehört werden und mindestens immer lauter als der Staubsauger. Also ging das dann alles zusammen ziemlich ins Laute. Manchmal habe ich dann Hund raus gestellt und Kind und Frau waren manchmal auch weg. Aber meistens war es dann einfach eben laut in der Wohnung. Also haben wir uns entschieden den alten in unserer Genossenschaft dem Gemeinschaftsraum zu spenden und uns einen neuen zu kaufen. Von Dyson war die Rede und natürlich war gerade einer in Aktion in der Manor. Kind und Hund eingepackt und in den Manor gelaufen. Im Fust haben wir den Dysen einstecken lassen und er war ZU LAUT. Für das er dann noch so teuer wäre war er einfach wirklich zu laut! Wir liessen und beraten und der Verkäufer meinte es gebe da auch diesen „ultrailencer-ZEN“ Staubsauger extra für Haustiere entwickelt. Einstecken und WOAAAAaaaaaa….!!!Läuft er schoon? Das war wirklich verblüffend!! Oder doch lieber den Dyson? Oder den in Aktion? Oder den dort drüben? Meine Frau überliess die Entscheidung mir, da ich ja so oder so immer Staubsaugen tue und ich entschied mich für den ZEN-Staubsauger. Er hat zwar noch immer Beutel aber dafür ist er so leise, dass weder Hund noch Kind gestört werden und ich kann endlich wieder METAL hören zum putzen! NEU kann ich sogar mitten in der Nacht sauber machen.

Der neue Staubsauger-

Teil 2: Biörn Süfke LIVE: Ich habe ja einmal hier über das Buch von Biörn Süfke geschrieben und Biörn hat dann einen Kommentar dazu gemacht. Im Zusammenhang mit der Eröffnung der Väter Ausstellung habe ich dann einen Vortrag von Biörn gehört und einen Workshop mit ihm besucht am nächsten Tag. Der Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung war sehr gut, brachte jedoch keine neuen Erkenntnisse zu Tage. Es gibt noch viel zu tun bis wir eine wirkliche Gleichstellung haben, es ist anstrengend ein neues Leben in der „alten Gesellschaft“ leben zu wollen und wir Männer müssen und sollen auch einfach einmal gegen strukturelle Diskriminierungen gegen uns vorgehen! Ein Beispiel: Wieso glauben in Deutschland laut einer Statistik die Mehrheit der Frauen, dass Mütter besser mit dem Kind zum Arzt gehen können? etc. Der Workshop war am nächsten Tag von DREI Männern besucht, einen habe ich gekannt!! Das ist ein Bisschen sinnbildlich für wie es im Moment läuft. Der Workshop hat mir persönlich aber sehr gut getan und viel gebracht und mich in dem was ich mache bestärkt. Auf die Frage wie denn die MÄNNER und VÄTER in Austauschrunden kommen hatte auch der Biörn keine Antwort auf der Seite. Weitermachen und über persönliche Kontakte gehen. Also liebe MÄNNER: Es lohnt sich wenn ihr in eine Austauschrunde kommt oder über eure Themen mit einem Profi redet. Die Welt hat sich verändert und tut es permanent weiter, tun wir es doch auch…

Biörn Süfke und ich!

Teil 3: Die Killer-Woche mit 10 Stunden Tagen und einem Festival bis fast zum Zusammenbruch. Die letzte Woche war ja am Samstag in Allschwil das Sprungbrätt-Festival. Da bin ich im OK und letzte Woche gab es natürlich noch viel Vorbereitungen, Aufbau, Sitzungen und so weiter. Am Festivaltag selber ging es dann von morgens um 08:30 Uhr bis um 02:00 Uhr sozusagen durch ohne Pause. Freiwillige Helfende betreuen, Kleinigkeiten wie Kabelrolle besorgen oder Biernachschub garantieren. Das Wetter war nicht gerade zum Spass machen und es hätte natürlich noch mehr Leute haben können. Es war aber eine spannende Erfahrung und ich habe wieder einmal erlebt, dass ich definitiv nicht geeignet bin um lange körperliche Arbeit auszuführen. Meine Hände sind nach einigen Stunden kraftlos, mein Rücken meldet sich und irgendwie finde ich Tage mit mehr als 10h Arbeit einfach nicht lustig. Ich habe viel gelernt, neue menschen kennen gelernt und bin trotz allem froh mit im OK zu sein. Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung für mich. Nächste Woche werde ich dann noch etwas genauer berichten wie es zu diesem Engagement gekommen ist und wünsche bis dahin eine gute Woche!

Ich nach dem Festival am Morgen.